Neuigkeiten


Herzliche Einladung an alle Mitglieder des Fördervereins zur Probe von »Maria Stuart« am Dienstag, 17.1.2023 im Großen Haus !

 

Wir freuen uns, Sie zum exklusiven Probenbesuch der neuen Schiller-Inszenierung von Schauspieldirektor Frank Behnke einladen zu können.

 

18.50 Uhr: Treffpunkt im Vestibül Großes Haus, kurze Einführung durch Dramaturg Cornelius B. Edlefsen

19.00 - ca. 20.00 Uhr: Probenbesuch im Großen Haus, anschließend Nachgespräch

 

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns auf Sie!

Foto: Larissa Aimée Breidbach als Maria Stuart und Anja Lenßen als Elisabeth, (c) Christina Iberl


 Der "ewige Kalender" der Theaterfreunde Meiningen - ein ideales Weihnachtsgeschenk!

 

Der Förderverein der Meininger Theaterfreunde hat Ihnen einen „ewigen“ Kalender mit wunderschönen Fotomotiven des Staatstheaters zusammengestellt.
Wer vom Meininger Theater nicht lassen kann, holt es sich einfach nach Hause und hat - nicht nur für ein Jahr - Freude an den großartigen Ansichten unseres Hauses.

 

Für 12 Euro an der Theaterkasse sind Sie dabei! Auch zu den Vorstellungen verkaufen wir den Kalender am Stand im Vestibül / Großes Haus. Tickets für unsere Vorstellungen zum Fest zu verschenken ist immer eine gute Wahl - und hier gibt es für Sie und Ihre Lieben vielleicht noch dieses tolle Weihnachtsgeschenk dazu.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Der Verein der Meininger Theaterfreunde wünscht Ihnen ein
frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

 

Auf dem Foto: Joanna Izdebski und Michael Jeske

 


Veranstaltungs-Tipp »Unsinnlichkeiten«


In dem Chanson-Abend „Unsinnlichkeiten“ nehmen wir Sie mit in die turbulenten Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg. Gleichzeitig zeigen wir, wie schnell all die künstlerische, gesellschaftliche und sexuelle Freiheit mit dem Beginn des NS-Regimes verpufft. Doch der Abend wird keine historische Leerstunde! Katharina Fulda schlüpft in die Rolle einer musikalischen Entertainerin und Andreas Fulda begleitet sie als schmissiger Barpianist – ein Abend voll unterhaltsamer Schlager wie „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“, „Bel ami“, „Schöner Gigolo, armer Gigolo“, „Benjamin, ich hab’ nichts anzuzieh’n“, „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“, „Wer wird denn weinen, wenn man auseinander geht“ und vieles mehr.

Fr 13.01.202, 20:30, Kammerspiele

Fr 17.02.2023, 20:30, Kammerspiele

Szenische Einrichtung:
Julia Terwald

Bühne: Helge Ullmann

Gesang: Katharina Fulda

Klavier: Andreas Fulda

 

Karten gibt es an der Theaterkasse, unter Tel. 03693-451 222 oder direkt hier.


Theaterfreunde treffen ... Folge 3

 

Genießen Sie eine Stunde beste Unterhaltung aus dem Suhler Fernsehzimmer mit der 3. Ausgabe der Sendung "Theaterfreunde treffen..."!

 

Moderiert von Michael Jeske erleben wir einen Rückblick auf das Theaterfest zum Spielzeitstart 22/23 im September, sehen Ausschnitte aus Produktionen wie "Die tote Stadt" oder "Was ihr wollt" und erleben den ehemaligen Intendanten Ansgar Haag in einem großen Interview anlässlich seiner Auszeichnung "Inszenierung des Jahres 2022" für "Lohengrin".

 

Hier geht es zum Video - viel Freude!

 

 


Einen Theatermann fürs Publikum geehrt

Die Meininger Theaterfreunde des Fördervereins kürten Ansgar Haag, den ehemaligen Intendanten, für seinen „Lohengrin“ mit dem Preis „Inszenierung der Jahres 2022“. Die Wagner-Oper hatte er im vergangenen April zur Premiere gebracht.

Zum 14. Mal wählten die über 600 Mitglieder des Theaterfördervereins ihre Lieblingsinszenierung der Spielzeit. Der Publikumspreis wird alljährlich von der Rhön-Rennsteig-Sparkasse mit 2500 Euro gesponsert. Allein fünf Mal entschieden sich die Theaterfreunde für eine Inszenierung von Ansgar Haag. Für seinen „Tannhäuser“, der aktuell noch als szenische Konzertaufführung am authentischen Ort auf der Wartburg in Eisenach gespielt wird, erhielt er erstmals 2009/10 den Preis. Der zweite folgte 2012/13 für die deutsche Erstaufführung der kasachischen Oper „Abai“ von Schubanow/Hamidi. Den Preis Nummer drei bekam er schon zwei Jahre später für seine erfolgreiche Inszenierung der weniger bekannten Donizetti-Oper „Lucia di Lammermoor“. 2017/18 ehrten ihn die Theaterfreunde abermals für Puccinis „Tosca“. Mit Wagners „Lohengrin“ konnte Ansgar Haag in der Spielzeit 2021/22 seinen Erfolg fortsetzen, nunmehr als freier Regisseur, nachdem er im Sommer 2021 in Rente verabschiedet worden war.

Ihren Preis „Inszenierung des Jahres“ übergaben die Meininger Theaterfreunde all die Jahre nach einer Aufführung auf der Theaterbühne. Das war diesmal nicht möglich, weil die Inszenierung, die am 22. April 2022 Premiere hatte, nach zehn Vorstellungen bis zum Spielzeitende bereits abgespielt ist. So luden sie erstmals in den Malsaal zu einer Feierstunde im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Theaterfreunde trefffen…“ ein. Über 80 Theaterfreunde trafen zusammen, um Ansgar Haag zu gratulieren – persönlich, was bei der üblichen Preisübergabe bislang nicht möglich war.

Joanna Izdebski, die Vorsitzende des Theaterfördervereins, freute sich über die vielen Gäste. Sie dankte den Theaterfreunden für ihre Entscheidung zur „Lohengrin“-Inszenierung. Mit ihrem Publikumspreis ständen sie auf der Seite der Profi-Kritiker – was bekanntlich selten der Fall ist. Hierzu zitierte sie den Rezenten Gerhard Hoffmann, der im renommierten „Online Merker – Oper international“ euphorisch lobte: „In einer genialen Personenregie und insbesondere einer wohl durchdachten „Massen“-Führung erzählt der erfahrene Theatermann Haag, ohne jegliche störende Mätzchen authentisch die Textur, verlegt die Handlung in die Ära des Aufbruchs der Gründerzeit. Dieter Richter ließ dazu pompöse Bühnendekorationen wie prachtvolle Gebäude und ebenso  Wandbilder des Brautgemaches sowie das imposante Finalbild á la Caspar David Friedrich erstehen (...) so schön kann ‚moderne‘ Opernregie begeistern, nein regelrecht beglücken, sind nur die absolut richtigen geistvollen Könner am Werk!“

Nach dem offiziellen Akt der Preisverleihung mit der symbolischen Scheckübergabe der Rhön-Rennsteig-Sparkasse sowie Blumen und gerahmtem Inszenierungsfoto vom Förderverein plauderte der Schauspieler Michael Jeske, Beisitzer im Vereinsvorstand, mit Ansgar Haag über seine Arbeit als Regisseur und Intendant am Meininger Theater. Immerhin 16 Jahre übte er ab 2005 diese Tätigkeiten aus. Was anfangs nicht abzusehen war. Aus dem Urlaub hatte man den Intendanten des Ulmer Theaters nach Meiningen geholt, um die Position des vor der Sommerspielpause geschassten Intendanten Res Bosshart zu besetzen. Ein Jahr war Haag dann Doppelintendant an beiden Theatern, nach dreijähriger Interimsintendanz in Meiningen entschied er sich zu bleiben.

Mit Goethes „Faust I und II“ feierte er 2007 seinen ersten Erfolg als Schauspielregisseur. Es folgten weitere Schauspielinszenierungen, wie die Uraufführung von Martin Walsers „Ein liebender Mann“ sowie Klassikern, darunter Shakespeare „Hamlet“, Lessings „Emilia Galotti“ und das Doppelprojekt von Kleists „Prinz von Homburg“ und Borcherts „Draußen vor der Tür“ – seine Lieblingsklassikerinszenierung, wie er bekannte. Coronabedingt wurde seine letzte Klassikerinszenierung von Schiller „Maria Stuart“ kurz vor der Premiere 2021 gestrichen.

Über die Jahre wurden es immer mehr Operninszenierungen, die Haag in Meiningen auf die Bühne brachte. Den Wechsel habe vor allem der leider zu früh verstorbene Operndirektor Klaus Rak, den er 2005 von Ulm nach Meiningen mitgebracht hatte, bewirkt. Haag verglich die Arbeit als Regisseur im Schauspiel- und Musiktheater: „Die Oper ist leichter zu inszenieren als das Schauspiel. Weil die Sänger und Musiker bestens ausgebildet sind und die Arbeit durch die Partitur und den Dirigenten vorgegeben wird. Beim Schauspiel ist die Sprache wichtig, die heute leider oft vernachlässigt wird.“

Bleibt die Frage, worin nun eigentlich das Geheimrezept von Ansgar Haags Erfolgsinszenierungen liegt? „Ich will die Stücke nicht umdenken, sondern aus sich heraus erklären“, sagte er und sprach sich damit gegen manch vordergründigen Realismus im heutigen Theater aus. „Das Theater der Zukunft muss emotionale Bilder bieten.“ Mit seinen Inszenierungen, die er in Meiningen auf die Bühne brachte, erreichte der Regisseur gleichermaßen Herz und Verstand des Publikums.
Die Theaterfreunde des Fördervereins haben es ihm gedankt.

 Text: Carola Scherzer, Fotos: Christina Iberl

 


Theaterfreunde treffen ... Folge 2

 

Genießen Sie eine gute halbe Stunde beste Unterhaltung aus dem Suhler Fernsehzimmer mit der 2. Ausgabe der Sendung "Theaterfreunde treffen..."!

 

Moderiert von Michael Jeske erleben wir einen Rückblick auf die "Spielzeitreise 22/23" in Wechterswinkel mit Anja Lenßen, Sara-Maria Saalmann, Marcus Chiwaeze, Michael Jeske, Falk P. Ulke, Sebastian Putz, Mark Johnston, Jens Neundorff von Enzberg und Frank Behnke. Außerdem: ein Interview mit der Ulrich-Burkhardt-Förderpreisträgerin Sara-Maria Saalmann und ein wunderbarer Rückblick auf die lauen Sommernächte im Meininger Schlosspark mit "Symphonic Pops".

 

Hier geht es zum Video - viel Freude!

p.s. Für Juli 2023 ist erneut eine "Spielzeitreise" in Wechterswinkel geplant!


Putbuser Theaterfreunde erkundeten Meiningen

 

Erlebnisreiche Tage verbrachten rund 30 Mitglieder des Fördervereins Theater Putbus im September 2022 in Meiningen. Die Theaterfreunde von der Insel Rügen sammelten in der thüringischen Kulturstadt vielfältige Eindrücke.

 

Auf dem umfangreichen dreitägigen Besichtigungsprogramm der Putbuser Theaterfreunde stand eine über zweistündige Führung durch das Meininger Theater. Der Schauspieler Michael Jeske, Vorstandsmitglied des Meininger Theaterfördervereins, und Susanne Klapka, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit, boten den Gästen vielfältige Einblicke in das traditionsreiche Haus und seine Werkstätten.

 

Im Theatermuseum empfing der Leiter, Florian Beck, die Putbuser Theaterfreunde. In der „Zauberwelt der Kulisse“ tauchten sie ein in die Meininger Theatergeschichte und die künstlerische Arbeit von Herzog Georg II., der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen Musentempel durch Gastspielreise europaweit bekannt machte.

 

Am Freitagabend besuchten die Gäste aus Putbus die Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit im Großen Haus. Zusammen mit dem Meininger Publikum feierten sie die Inszenierung der Oper „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold. Der samstägliche Besuch von Schillers Schauspiel „Kabale und Liebe“ konnte wegen Absage der Vorstellung nicht stattfinden. Zusammen mit Mitgliedern des Meininger Theaterfördervereins waren die Putbuser am Vormittag zu einer Stadtführung unterwegs, bei der sie sich mit der vielfältigen Geschichte der Kulturstadt bekannt machten. Darüber hinaus besuchten einige der Gäste optional das Dampflokwerk.

Per Bahn reisten die Putbuser Theaterfreunde am Sonntagmorgen auf ihre Insel Rügen. Theaterfahrten organisiert der Förderverein seit 2016 alljährlich zum „Tag des historischen Theaters“. Sie führten unter anderem nach Schwerin, Weimar/Gotha/Kochberg, Stettin, Potsdam und Bad Lauchstädt. Die Fahrt nach Meiningen, so erzählte der stellvertretende Vorsitzende, Klaus Möbus, im Gespräch mit dem Meininger Tageblatt, hätte fast ausfallen müssen. „Es war schwierig, für 30 Gäste Hotelzimmer zu finden. Schließlich sind wir im Schlundhaus und Rautenkranz untergekommen, die Lage im Zentrum ist ideal für unsere Unternehmungen.“

 

Carola Scherzer

 

Foto: Mitglieder des Fördervereins Theater Putbus und der Meininger Schauspieler Michael Jeske vom hiesigen Theaterförderverein (links). Neben ihm Klaus Möbus, der stellvertretende Vereins-Vorsitzende aus Putbus. Eine Führung durch das Meininger Theater stand neben dem Premierenbesuch auf dem freitäglichen Programm. Foto: Carola Scherzer

 


Liebe Freundinnen und Freunde des Staatstheaters Meiningen,

 

hiermit lade ich Sie herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung ein. Theater Freunde treffen… am Montag, 24.10.2022 um 17.00 Uhr im Werkstattgebäude/ Malsaal unseres Theaters. Wir nehmen diese Veranstaltung zum Anlass, die Auszeichnung „Inszenierung des Jahres“ an das von Ihnen ausgewählte Regieteam zu überreichen. Mit großer Mehrheit haben Sie sich für den „Lohengrin“ (s. Foto links, (c) Christina Iberl) in der Regie von Ansgar Haag entschieden. Sie haben die Gelegenheit, mit Herrn Haag ins Gespräch zu kommen und auch die besondere Atmosphäre dieses Werkstattbereiches kennenzulernen. Unsere Dramaturgin Julia Terwald wird an der Preisverleihung teilnehmen und Sie gerne auf die nächsten Höhepunkte in der jetzigen Spielzeit aufmerksam machen. Über Ihre rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Joanna Izdebski


Eine Spielzeitreise in die Saison 2022/2023

mit Intendant Jens Neundorff von Enzerg, Schauspieldirektor Frank Behnke und Beiträgen von Künstler:innen aus dem Musiktheater, Schauspiel und Jungem Staatstheater

Eine Veranstaltung des Fördervereins der Meininger Theaterfreunde e.V. in Kooperation mit der Kulturagentur Rhön-Grabfeld und dem Staatstheater Meiningen


Musiktheater

Moderation: Jens Neundorff von Enzberg (Intendant und Operndirektor)

Erich Wolfgang Korngold, Die tote Stadt, „Mariettas Lied“ (Deniz Yetim)

Gioachino Rossini, Der Barbier von Sevilla, Arie der Rosina: „Una voce poco fa“ (Sara-Maria Saalmann)

Georg Friedrich Händel, Der Messias, „The Trumpet shall sound“ (Johannes Mooser)

Johann Strauss, Eine Nacht in Venedig, Duett Annina u. Caramello „Annina! Caramello!“ – „Dein Lied von Lieb’ und Treue“ (Monika Reinhard, Rafael Helbig-Kostka)

 

Schauspiel

Moderation: Frank Behnke (Schauspieldirektor)

Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper, „Seeräuberjenny“ (Anja Lenßen)

Auszug aus Friedrich Schiller, Maria Stuart (Anja Lenßen, Michael Jeske)

Bertolt Brecht, Die Dreigroschenoper, „Lied von der Sexuellen Hörigkeit“ (Anja Lenßen)

Dialog aus Molière, Der Menschenfeind (Anja Lenßen, Michael Jeske)

Klavier: Mark Johnston

 

Junges Staatstheater

Baron Lefuet aus Timm Thaler, Puppenspiel nach nach James Krüss, berichtet von den Premieren und Wiederaufnahmen im „Jungen Staatstheater“ (Baron Lefuet: Sebastian Putz, Zauberei: Falk P. Ulke)

 

Schauspiel

Moderation: Frank Behnke (Schauspieldirektor)

Richard Rogers/Oscar Hammerstein II, The Sound of Music, „Edelweiß“ (Michael Jeske)

Klavier: Mark Johnston

 

 10. Juli 2022, 17 Uhr

Kloster Wechterswinkel

Um den Bau 6

97654 Bastheim OT Wechterswinkel

www.kloster-wechterswinkel-kultur.de

Tel. 09773/89 72 62

Eintritt frei , Einlasstickets: https://tickets.rhoen-grabfeld.de/

 

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"Theaterfreunde treffen ..."
Ein neues Fernsehformat der mit Michael Jeske

Liebe TheaterFreunde, und solche, die es gerne noch werden möchten,

neuerdings haben Sie die Möglichkeit, die TheaterFreunde auch im Fernsehen kennenzulernen. Ab 05.04.2022, 20.30 Uhr (Wiederholungen: eine Woche lang täglich um 11.00, 16.00, 20.30 und 23.30 Uhr) startet mit „TheaterFreunde treffen…“ ein neues Format beim SRF. Die Sendung können Sie auch im Internet bei YouTube sehen.
In diesem neuen Format aus dem Fernsehzimmer Suhl lädt Schauspieler und nun auch Moderator Michael Jeske Gäste ins Studio ein, die hier etwas zum Verein (Joanna Izdebski) oder über die Arbeit am Theater zu erzählen haben (Christine Zart, Leo Goldberg) und auch etwas aus dem Repertoire des aktuellen Spielplans zum Besten geben.

                                                                                                                                                                             Einschalten lohnt sich!

 

 

TERMINE (nur für Mitglieder):

 

Herzliche Einladung zum Besuch der 2. Hauptprobe der
Uraufführung des Schauspiels "Waldstück" von Björn SC Deigner

 am Donnerstag, 7. April 2022 um 19:00 Uhr

in den Kammerspielen des Staatstheaters Meiningen.

 

Dramaturg Cornelius Edlefsen begrüßt Sie um 18:50 Uhr im Foyer der Kammerspiele.

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Die Mitgliederversammlung 2022

 fand am 24. März 2022 um 17 Uhr im Foyer des Staatstheaters Meiningen statt.

 
Tagungsordnung:
1.Bericht der Vorsitzenden Joanna Izdebski:

- Verfahrensweise zur Vergabe des Ulrich-Burkardt-Förderpreises

- Vorbereitung der Stimmabgabe zur Inszenierung des Jahres

- Weiterführung der Reihe „Theaterfreunde treffen …“

- Angebot der Kuratorin der Ausstellung „Augenblick“ in der Galerie ADA

2.Bericht des Intendanten

- Spielplan bis zum Sommer 2022

- Spielplanpräsentation für die Spielzeit 2022/2023

3. Bericht des Schatzmeisters

4. Entlastung des Vorstandes

5. Wünsche und Anfragen

 Im Anschluss: Besuch der Generalprobe von „Kabale und Liebe

 

Auf dem Bild (v. l.): Cornelia Fräßle, Dr. Iris Brader, Horst Zoch, Christiane von Stein, Regina Schwabe, Jens Neundorff von Enzberg, Fabian Giesder, Michael Jeske, Foto: Christina Iberl

 

Bericht der Mitgliederversammlung:
Jeder braucht Freunde. Einen ganz besonderen Freundeskreis hat das Staatstheater Meiningen – die TheaterFreunde und das schon seit 1990. Am 24. März 2022 kamen die Mitglieder zahlreich im Foyer des Großen Hauses zusammen, um im Rahmen ihrer Jahresmitgliederversammlung das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, aber vor allem, um nach vorn zu sehen auf kommende Aktionen und Angebote.
Ein zentrales neues Angebot führt die TheaterFreunde jetzt auch ins Fernsehen!
In dem neuen Format „TheaterFreunde treffen…“ sind Berichterstattungen zu aktuellen Produktionen, Neuigkeiten aus dem Verein, Vorstellungen von Künstler:innen des Staatstheaters sowie Vereinsmitgliedern u.v.m. geplant. Los geht es bereits am Dienstag den 05.04. um 20.30 Uhr im SRF. Die Sendung wird auch über Youtube, sowie die Website des Vereins (www.georg2.de) und des Staatstheaters (www.staatstheater-meiningen.de) abrufbar sein. Einschalten lohnt sich! Umrahmt wurde die Mitgliederversammlung von musikalischen Beiträgen von Sara Maria Saalmann und Alex Kim, begleitet am Klavier von Tamara Lorenzo Gabeiras, sowie dem Besuch der Generalprobe von Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“.

 

 

 

SONSTIGES

 

Mitgliederversammlung 2021
Die Mitgliederversammlung 2021 fand am Mittwoch, 15. September 2021 um 17:30 Uhr im Foyer des Theaters statt.
Die Vorsitzende Joanna  Izdebski und der Schatzmeister Horst Zoch gaben ihre Rechenschaftsberichte ab. Der Vorstand wurde entlastet.
Nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand trat Renate Langer aus gesundheitlichen Gründen zurück. Unter dem großen, lang anhaltenden Beifall der Mitglieder wurde Frau Langer zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.
Der frühere Intendant Ansgar Haag wurde aus dem Vorstand verabschiedet, sein Nachfolger in dieser Funktion Jens Neundorff von Enzberg wurde Vorstandsmitglied. Satzungsgemäß ist der jeweilige Intendant ohne Wahl stellvertretender Vorsitzender.

Mitgliederversammlung 2020

Die verschobene Mitgliederversammlung 2020 fand am Montag, 29. Juni 2020 um 15.00 Uhr im Großen Haus des Staatstheaters Meiningen statt. In diesem Jahr wurde turnusmäßig der Vorstand für eine dreijährige Amtszeit gewählt. Näheres zur Zusammensetzung  des Vorstands finden Sie hier.

 

Ulrich-Burkhardt-Preis 2021

Die Mitglieder haben den Preis an die Schauspielerin Nora Hickler verliehen. Näheres zu unserer Preisträgerin finden Sie  hier.

 

Inszenierung des Jahres 2019/20

Die Mitglieder haben den Preis Inszenierung des Jahres für die Spielzeit 2019/20 an André Bücker für "JOHN GABRIEL BORKMAN" von Henrik Ibsen verliehen. Näheres hier. Die Preisverleihung erfolgt entsprechend den derzeit geltenden Vorschriften nicht öffentlich.



 

  

FAUST I + II AUF DVD

Ansgar Haags Inszenierung von "Faust – Der Tragödie Erster und Zweiter Teil" ist auf DVD erhältlich (2 DVDs 153 + 148 Minuten). Ermöglicht wurde die DVD durch den Förderverein Meininger TheaterFreunde e.V. mit Unterstützung der Ideenbrigade. Achtung! Nur noch Restauflage zum Preis von 5 € vorhanden. Sie können  die DVD im Theater erwerben oder an der Kasse bestellen:

Theaterkasse, Bernhardstraße 5, 98617 Meiningen

Telefon 03693 / 451-222 und 451-137

Telefax 03693 / 451-301

eMail: kasse@staatstheater-meiningen.de

 

Ein Crafter für das Theater fährt Werbung für die TheaterFreunde / Foto: Das Meininger Theater (Mitrović)
Ein Crafter für das Theater fährt Werbung für die TheaterFreunde / Foto: Das Meininger Theater (Mitrović)

 

Aus dem Vorstand

 

Der Vorstand bewilligte einen Betrag in Höhe von 130.000 € für die Festwoche vom 4. bis 14. April 2019, dieser wurde 2019 ausgezahlt.

 

Die nächste größere Zuwendung wurde für die Neuauflage eines Buches zur Meininger Theatergeschichte – 190 Jahre Meininger Theater  beschlossen.  

 

Aus dem Theater

 

 

Offener Brief der TheaterFreunde wegen zweiter Schließung des Theaterbetriebs.

 

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Ramelow,

zunächst möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir großen Respekt vor den zuständigen Entscheidungsträgern haben, diese Pandemiesituation zu bewältigen. Wir sind sicher, dass jeder sein Bestes gibt.

Unser Förderverein zur Unterstützung des Meininger Staatstheaters wurde 1990 gegründet. Er gehört mit über 600 Mitgliedern zu einem der größten Theatervereine in Deutschland. Die Mitglieder unseres Vereins haben bisher die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit großem Respekt und Vertrauen mitgetragen.

Die am 28.10.2020 abgestimmten Maßnahmen veranlassen den Vorstand der MeiningerTheaterFreunde e.V. sich besorgt zu Wort zu melden. „Wesentliches Ziel ist es bei der Tätigkeit des Vereins, der Öffentlichkeit zu vermitteln, wie wichtig das lebendige Theatererlebnis für uns Zuschauer ist. Es macht Freude, regt geistig an und ist geeignet, uns wichtige Anstöße für unser Denken zu geben. Das setzt eine Vielfalt voraus, die das Meininger Staatstheater uns bietet. Ideelle Unterstützung geht aber weiter, bis hin in die Tätigkeit im politischen Raum.“ Aus diesem Grunde möchten wir deutlich machen, dass die erneute Schließung des Meininger Staatstheaters nicht nachvollzogen werden kann. Wir können nur für unseren Verein sprechen, stimmen aber ein in den Chor derer, die die Kultur nicht als „Unterhaltung“ sehen, sondern als Wesensmerkmal einer Gesellschaft, des Gedankenaustausches und der Entwicklung. Da auch das Meininger Staatstheater durch kulturschaffende Gäste belebt wird, gilt unsere Sorge auch den künstlerischen Soloselbständigen und Freiberuflern.

Die vergangenen Monate wurden intensiv genutzt, um plausible und effektive Hygienekonzepte zu entwickeln und ein Bündel an Maßnahmen zum Schutz der Künstler, Mitarbeiter und Theaterbesucher unternommen. Das ging im Übrigen bis dahin, den Spielbetrieb bei der Auswahl der Stücke und bis hin zur Art und Weise der Inszenierung – künstlerisch – anzupassen. Jetzt und kurzfristig den Kulturbetrieb zu schließen, muss wie ein „Stoß vor den Kopf“ empfunden werden und trifft Kultur „ins Herz“. Uns ist nicht bekannt, dass Besucher oder Mitarbeiter des Meininger Staatstheaters besonders von Covid 19 betroffen bzw. zur Verbreitung beigetragen haben. Der Besucher des Meininger Staatstheaters ist sich der aktuellen Lage bewusst und verhält sich entsprechend den aktuellen Bedingungen.

Es sind keine Gründe erkennbar, die diese Schließung rechtfertigen würden (fehlende Transparenz). Es sind keine Erkenntnisse vorhanden, wonach man sich im Theater anstecken würde (kein relevantes Risiko). Es ist keine wesentliche Aerosolbelastung erkennbar, da man im Theater sitzt und atmet und eben nicht spricht (erhebliche Risikominimierung). Und wenn man selbst das dennoch – derzeit – als signifikantes Risiko einstufen will, dann wäre es verhältnismäßig eine Maskenpflicht auch während der Aufführung anzuordnen (gegebenenfalls mit FFP2-Maske). Ob und welche alternativen Maßnahmen in die Verhältnismäßigkeitsprüfung eingeflossen sind, ist nicht bekannt.

Der Freistaat Thüringen ist und kann stolz sein auf seine kulturelle Tradition und seine kulturellen Einrichtungen. Daran sollten sich Maßnahmen messen lassen.

Für uns stellen die Einschränkungen eine unzumutbare und unverhältnismäßige Härte dar. Kultur ist ein wesentliches Bindeglied unserer Gesellschaft, sie muss aber stattfinden. Der Verweis auf finanzielle Kompensationsbemühungen ist weder für die Künstler, noch für die Gäste akzeptabel.

Das erneute Schließen unseres Theaters ist dazu geeignet, das Vertrauen in die Verhältnismäßigkeit der von der Politik verhängten Maßnahmen zu erschüttern und damit deren so dringenden erforderlichen Erfolg zu gefährden.

Wir bitten dringend, die Überlegungen zur Schließung von Theater- und Kultureinrichtungen zu überdenken und davon abzusehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand des Fördervereins „Meininger Theaterfreunde e.V.“

Joana Izdebski (Vorsitzende), Fabian Giesder, Ansgar Haag, Thomas Habermann. Horst Zoch, Regina Schwabe, Michael Jeske, Cornelia Fräßle, Renate Langer,  Christiane von Stein

 

 

Spendenkonten:

  • VOLKSBANK RAIFFEISENBANK RHÖN-GRABFELD EG: IBAN DE91 7906 9165 0000 4036 44 BIC GENODEF1MLV
  • RHÖN-RENNSTEIG-SPARKASSE: IBAN DE45 8405 0000 1706 0198 89 BIC HELADEF1RRS

Impressum (verantwortlich): Meininger TheaterFreunde e.V.
vertreten durch die Vorsitzende Joanna Izdebski • AG Meiningen VR 350178

98617 Meiningen • Bernhardstr. 5

 

Mitglied werden? Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder per Post. Wir teilen Ihnen dann alles Notwendige mit.

 

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