Mitgliederversammlung 2020

Rechenschaftsbericht des bisherigen Vorsitzenden Thomas Michel

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Meininger Theaters,

Wieder ist ein Jahr vergangen, seit wir uns zuletzt gesehen haben. Genau gesagt, ist sogar mehr als ein Jahr vergangen, aber offiziell geht es ja um den Bericht für das Jahr 2019.

Wir durften viele schöne und anregende Stunden in unserem Meininger Staatstheater verbringen. Höhepunkt der letzten Spielzeit war die Theaterwoche im April 2019. Viele renommierte Ensembles aus Europa boten uns einen beeindruckenden Überblick über das Theaterschaffen in Europa. Beeindruckend auch unser Publikum, das sich von den Aufführungen in Fremd-sprachen mit Untertiteln nicht abschrecken ließ und die Vorstellungen in großer Zahl besuchten. Wir können stolz darauf sein, dass die TheaterFreunde durch eine ansehnliche Zuwendung größter Sponsor dieser Veranstaltung waren.

Geboten wurde uns aber auch darüber hinaus viel Abwechslungsreiches und Anregendes und das in einer überragenden Qualität. Ein herzliches Dankeschön an das Theater!

Nun zum Verein:

In mehreren Vorstandssitzungen haben wir natürlich unsere Hausaufgaben gemacht und über vieles beraten. Im Jahr 2019 konnten wir wie eben erwähnt die internationale Festwoche mit 130.000 € unterstützen.

Von großer Bedeutung sind auch immer die beiden Preise, die der Verein verleiht, zeigen sie doch die enge Verbundenheit der Mitglieder mit dem Theater. 

"Inszenierung des Jahres" 2019 wurden die Blues Brothers in der Regie von Dietmar Horcicka. 

Den Ulrich-Burkhardt-Preis hatten Sie bei der Mitgliederversammlung 2019 an Yannik Fischer verliehen. Die diesjährige Preisträgerin haben Sie ja eben kennengelernt.  

In drei Rundbriefen habe ich versucht, Sie über das, was in Theater und Verein wichtig ist, auf dem Laufenden zu halten, damit auch die nicht Ortsansässigen gut informiert sind. Ein vierter und fünfter wurden dann nötig, weil wir die ursprünglich geplante Mitgliederversammlung absagen mussten.

Unter dem Motto „TheaterFreunde treffen …“ sind wir wieder mit Künstlern ins Gespräch gekommen: zuerst mit unserem Schauspieldirektor Tobias Rott. Weiter trafen wir unseren Preisträger Yannik Fischer und die damals neue Verwaltungsdirektorin Carolin Loh.

Danke an das Theater, das durch ein besonderes Kartenkontingent für den Bühnenball –  natürlich ohne Preisvorteil – das  Sponsoring und die oft langjährige Verbundenheit der Mitglieder der TheaterFreunde anerkannt hat.

Zum Schluss ist es Zeit, Dank zu sagen. Zuerst seien die vielen Spender erwähnt, stellvertretend nenne ich die Rhön-Rennsteig-Sparkasse, die von Anfang an das Preisgeld für die „Inszenierung des Jahres“ zur Verfügung stellt und die Volksbank-Raiffeisenbank, die den Ulrich-Burkhardt-Preis finanziert. 

Danke sagen möchte ich auch der Presse: Ohne Ihre Hilfe wäre es nicht möglich, unsere Anliegen so in die Öffentlichkeit zu transportieren, wie es nötig ist. An dieser Stelle passt auch ein Dank an die Pressereferentin des Theaters Dominika Kuhlmann, die uns immer freundlich unterstützt.

Ein herzliches Dankeschön natürlich auch an Sie als Mitglieder, die mit teilweise erheblichen Mitgliedsbeiträgen, aber auch mit Ihrer ideellen Unterstützung für unser Meininger Theater eintreten.

Großen Dank bin ich den Vorstandsmitgliedern schuldig, die alle gemeinsam die Arbeit des Vereins getragen haben. Horst Zoch hat dabei als Schatzmeister die arbeitsintensivste Aufgabe zu bewältigen.

Frau Rutschik führt dankenswerter Weise unsere Mitgliederkartei im Theater, sodass Sie immer pünktlich Ihre Post von uns bekommen - jedenfalls soweit Sie uns über Adressänderungen informieren. Vielen Dank an Frau Rutschik. 

Frau Merz sorgte dafür, dass unser Posteingang im Theater immer zügig und zuverlässig bei mir ankam. Seit einigen Wochen hat sie eine neue Aufgabe bekommen: sie ist nun Landtagsabgeordnete. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Immer große Unterstützung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit fand ich bei Anna Reukauf, die die im Vorstand ja eigentlich nicht vorgesehene Aufgabe der Schriftführerin ausgeübt und sich auch sonst mit großem Einsatz um alles gekümmert hat, was innerhalb des Theaters für uns erledigt werden muss. Sie hat damit die größte Arbeitsbelastung innerhalb des Theaters für uns und beklagt sich nie. Vielen Dank dafür.

Dank möchte ich auch allen anderen Mitarbeitern des Theaters sagen, vom Intendanten und der Verwaltungsdirektorin bis zu den Schließerinnen, Garderobieren und Bühnenarbeitern; den Direktorinnen und Direktoren, den Regisseurinnen und Regisseuren, Sängerinnen und Schauspielern, Sängern und Schauspielerinnen, dem uns so oft bezaubernden Puppentheater, der Hofkapelle, dem Chor, den Tänzern des Eisenacher Theaters. Sie alle bereichern unseren Alltag und helfen uns durch Abstand und Entspannung neue Ideen und Anregungen in unserem Leben zu gewinnen. Sie schenken uns Freude und Erhebung. Es war wieder eine große Freude für uns Zuschauer und erfüllt uns mit großer Dankbarkeit, dass wir die Früchte Ihrer nicht immer leichten Arbeit genießen dürfen! 

Wie wichtig das ist, merken wir alle durch die Schließung des Theaters seit März: es gibt wohl niemanden unter den TheaterFreunden, der den Verlust nicht als sehr schmerzlich empfindet.

Dieser Dank ist heute für mich mit Wehmut verbunden. Dies ist mein letzter Rechenschaftsbericht, da ich mich entschlossen habe, heute nicht wieder zur Wahl anzutreten. Das hatte ich ja schon in der Einladung angekündigt. Begonnen hat meine Tätigkeit als Vorsitzender im September 1990 mit der Gründungsversammlung im Foyer. Zweimal gab es zwischendurch andere Vorsitzende: Heinrich Reich von 1991 bis 1996 und Wolfgang Banz von 2003 bis 2008. Damit komme ich auf eine „Netto“-Vorsitzendenzeit von 20 Jahren. Nun ist es Zeit, dass neue Leute mit neuen Ideen die TheaterFreunde führen. 

Zurückblickend ist die Tätigkeit als Vorsitzender etwas, das mein Leben bereichert hat. Ich habe spannende Zeiten erlebt. Vier Intendanten mit unterschiedlichen Konzepten durfte ich kennenlernen. Es ist uns dabei fast durchgehend gelungen, dass es zwischen Intendanz und Verein reibungslos lief. Ich will nicht verschweigen, dass die Zusammenarbeit mit dem jetzigen Intendanten Ansgar Haag besonders angenehm und freundschaftlich war. Auch mit den beiden Verwaltungsdirektorinnen Frau Schwabe und jetzt Frau Loh gab es immer eine hervorragende Zusammenarbeit. Immer war es mein Bestreben, nicht passiv genießend im Theater zu sitzen, sondern dem gesamten Personal deutlich zu vermitteln, wie sehr wir ihre Arbeit schätzen. Dabei sind auch Freundschaften entstanden, die hoffentlich weiter bestehen bleiben. Auch eine gewisse Mitarbeit soll bestehen bleiben: Neben der selbstverständlichen Starthilfe für den neuen Vorstand habe ich mich bereit erklärt, für etwa ein Jahr die Homepage weiter zu pflegen.

 

Ich hoffe, Sie als Mitglieder waren einigermaßen zufrieden und können rückblickend den einen oder anderen Fehler gnädig übersehen. Vielen Dank für alles.

 

 

Spendenkonten:

  • VOLKSBANK RAIFFEISENBANK RHÖN-GRABFELD EG: IBAN DE91 7906 9165 0000 4036 44 BIC GENODEF1MLV
  • RHÖN-RENNSTEIG-SPARKASSE: IBAN DE45 8405 0000 1706 0198 89 BIC HELADEF1RRS

Impressum (verantwortlich): Meininger TheaterFreunde e.V.
vertreten durch die Vorsitzende Joanna Izdebski • AG Meiningen VR 350178

98617 Meiningen • Bernhardstr. 5

 

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